Peter Gingold: Paris - Boulevard St. Martin No. 11. Ein jüdischer Antifaschist und Kommunist in der Résistance und in der Bundesrepublik

Peter Gingold: Paris - Boulevard St. Martin No. 11. Ein jüdischer Antifaschist und Kommunist in der Résistance und in der Bundesrepublik
Seine Tochter Alice Czyborra und sein Enkel Juri Czyborra lesen aus den Memoiren ihres Vaters
bzw. Großvaters am
Mittwoch, 18.11.2026
um 18.30 in der NS-Dokumentationsstelle „Villa Merländer“
Friedrich-Ebert-Str. 42
Im Kriegsjahr 1916 wurde Peter in eine jüdische Familie geboren. Als Jugendlicher erlebte er in
Frankfurt/Main den aufkommenden Faschismus und den Antisemitismus, schloss sich der
Arbeiterjugendbewegung an und nahm teil am ersten Widerstand gegen das faschistische
Hitlerregime. Bereits 1933 emigrierte Peter Gingold mit seiner jüdischen Familie aus Deutschland
nach Frankreich. Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht schloss er sich mit seiner Frau
Ettie dem französischen Widerstand an. Als er in die Hände der Gestapo geriet, gelang es Peter,
durch eine unglaubliche Flucht den Faschisten zu entkommen. Die in Paris geborene Tochter Alice
hat bei einer Bauernfamilie versteckt überlebt. Nach Deutschland zurückgekehrt, gestaltete er dort
den politischen Neuanfang aktiv mit. Wie viele aus dem Widerstand wurden auch er und seine
Familie Diskriminierungen und Repressionen ausgesetzt.
Eine Veranstaltung der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen
und Antifaschisten Krefeld“ in Kooperation mit der NS-Dokumentationsstelle Krefeld.



Weitere Informationen:
https://villamerlaender.de/events/peter-gingold-paris-boulevard-st-martin-no-11-ein-juedischer-antifaschist-und-kommunist-in-der-resistance-und-in-der-bundesrepublik/