Artcamp Exhibition

Artcamp Exhibition
Mit einer öffentlichen Abschlussausstellung findet das ArtCamp 2026 seinen Höhepunkt. Eine Woche lang arbeiteten Künstler aus Belgien, Frankreich, Iran, Irak, Kurdistan, Oman, Rojava, Saudi-Arabien, Schweden, Syrien, Rumänien und weiteren Ländern im Rahmen des Kunstsymposiums gemeinsam an neuen Werken. Im Mittelpunkt standen der künstlerische Dialog, der interkulturelle Austausch und die Entwicklung zeitgenössischer Bildsprachen.
Die während des Symposiums entstandenen Arbeiten beschäftigen sich mit Fragen von Wandel, Identität, kultureller Zugehörigkeit und künstlerischer Freiheit. Aus persönlichen Persepktiven setzen sich die Künstler mit gesellschaftlichen Realitäten auseinander und eröffnen zugleich universelle Perspektiven auf vielfältige Themen.
Die Werke spiegeln unterschiedliche kulturelle Hintergründe und individuelle Lebensgeschichten wider. Persönliche Narrative verbinden sich mit klassischen Motiven zu vielschichtigen Bildwelten. Es werden sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Fragestellungen sichtbar: Wie entstehen Identität und Zugehörigkeit? Welche Rolle spielen Tradition, kulturelles Erbe und soziale Erwartungen? Und wie kann Kunst neue Räume für Dialog und Verständigung schaffen?
Besondere Aufmerksamkeit gilt den unterschiedlichen Perspektiven der teilnehmenden Künstler. Einige Positionen thematisieren Erfahrungen, die in vielen Gesellschaften lange wenig öffentliche Sichtbarkeit fanden, und formulieren selbstbewusste künstlerische Antworten auf Fragen der Selbstrepräsentation und gesellschaftlichen Teilhabe. Gleichzeitig reflektieren die Künstler:innen Verantwortung und Identitätsentwürfe im Spannungsfeld verschiedener kultureller Kontexte.
Das Symposium verstand sich nicht nur als Produktionsort, sondern auch als Plattform des Austauschs. Workshops, moderierte Gesprächsrunden und kulturpolitische Diskussionen begleiteten den künstlerischen Arbeitsprozess und schufen Raum für Reflexion, gegenseitige Inspiration und neue Kooperationen. In der offenen Atelierphase konnten Besucher den Entstehungsprozess der Werke unmittelbar verfolgen und Einblicke in die Arbeitsweisen der internationalen Teilnehmer gewinnen.
Die Abschlussausstellung präsentiert die im Symposium entwickelten Arbeiten erstmals der Öffentlichkeit. Begleitende Künstlergespräche bieten Gelegenheit, mehr über die Entstehung der Werke, ihre Hintergründe und die unterschiedlichen kulturellen Perspektiven zu erfahren.
Die Ausstellung lädt dazu ein, zeitgenössische Positionen verschiedenster Prägungen kennenzulernen und den Dialog über Einflüsse und gesellschaftliche Veränderungen und Zusammenleben aktiv mitzugestalten.
Künstlerinnen: Nesrin Ahmo, Ronak Akzeez, Hafsa Al Tamimi, Fakharataj Al-Ismaeli, Ymama Alkalai, Karieemh Almissiry, Asia Bakir, Vioara Bara, Ashna Dewlet, Rojin Haj Hussein, Rouba Housen, Beate Krempe, Lana Kurdi, Begard Othman, Vasilica Roman, Hiba Sadoon, Sonia Said, Wassilissa
Künstler:
Mohammed Al-Ablan, Istvan Djapjaz, Mohammed Fatah, Nasser Ghazideh, Hama Hashim, Rashid Hesso, Waleed Ibrahim, Nour Jaffar, Francisco Junqué, Fuad Kamo, Ibrahim Keivo, Ramadan Kheder, Ahmad Khelil, Ahmad Kussa, Rahimo, Salar Saado, Taha Sali , Yriy Uskov

Weitere Informationen:
https://werkhaus-krefeld.de/artcamp-exhibition/
https://werkhaus-krefeld.de/artcamp-2026/
in 4 days
Werkbühne
Saumstraße 9, 47805 Krefeld
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