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SUMMARY:Kino in der Villa goes Südbahnhof:  Der Rhein fließt ins Mittelmeer
	 (in Anwesenheit des Filmschaffenden)
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DESCRIPTION:Achtung: die Veranstaltung findet statt im Südbahnhof\, Saumstr
	asse 9.\nDer Eintritt ist frei. Um Voranmeldung unter Der Rhein fließt ins
	 Mittelmeer –\nWerkhaus e. V.\nDer Rhein fließt ins Mittelmeer\nIsrael 202
	1 / Regie: Offer Avnon / Dokumentarfilm / 95 min / Deutsch\,\nHebräisch\, 
	Englisch\, Polnisch mit Dt. Untertitel\nVon Deutschland über Polen nach Is
	rael: Eine persönliche Suche nach der\nGegenwart der Shoah in unserem Bewu
	sstsein und in unserer heutigen Gesellschaft.\nNach zehn Jahren in Deutsch
	land\, wo er „die schöne Sprache des ehemaligen\nErzfeindes“ erwarb\, kehr
	t der Filmemacher zurück nach Haifa und lässt seine Zeit\nzwischen Rhein u
	nd Neiße Revue passieren\, schaut aber auch mit verändertem Blick\nauf sei
	ne Heimat. Das Resultat ist eine komplexe Montage von Bildern dieser\nJahr
	e: Gespräche\, Landschaften und Gegenstände\, gesucht und gefunden in\nDeu
	tschland\, Polen und Israel. „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ betreibt di
	e\nSisyphusarbeit einer Verortung zwischen Philo- und Antisemiten\, Bemüht
	en und\nGleichgültigen\, Erinnerern und Ausblendern. Kein Bild\, kein Satz
	\, der nicht\nmannigfaltige Assoziationen auslöste. Der Teufel steckt im D
	etail – dafür öffnet\ndieser Film die Augen. Durch welche Traumata lebt de
	r Holocaust fort\, den der\nFilmemacher\, Sohn eines polnischen Überlebend
	en\, in all den Jahren in\nDeutschland „nie\, auch nicht für einen einzige
	n Tag“ vergessen konnte? Welche\nMechanismen der Verdrängung wirken bei de
	n Angehörigen der Täter\, bei denen der\nOpfer? Wie ist die Wahrnehmung\, 
	das Bewusstsein\, die Erinnerung des Einzelnen\ngeprägt durch seine Zugehö
	rigkeit zu einer Nation\, einer Religion oder\npolitischen Gruppierung? Of
	fer Avnon gibt Antworten in fragmentarischer Form\,\nund jede wirft weiter
	e Fragen auf. Die Suche nach jenem „Unheimlichen“\, auf die\ner sich mit s
	einem Film begeben hat\, ist längst nicht abgeschlossen. (Christoph\nTerhe
	chte)\n\nWerkhaus e.V. und der Villa Merländer e.V. freuen sich über Spend
	en zugunsten\nder Bildungsarbeit.\n\nWeitere Informationen:\nhttps://villa
	merlaender.de/events/kino-in-der-villa-goes-suedbahnhof-der-rhein-fliesst-
	ins-mittelmeer-in-anwesenheit-des-filmschaffenden/\n[https://villamerlaend
	er.de/events/kino-in-der-villa-goes-suedbahnhof-der-rhein-fliesst-ins-mitt
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	bahnhof, Saumstrasse 9.<br>Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung unter De
	r Rhein fließt ins Mittelmeer – Werkhaus e. V.<br>Der Rhein fließt ins Mit
	telmeer<br>Israel 2021 / Regie: Offer Avnon / Dokumentarfilm / 95 min /&nb
	sp;Deutsch, Hebräisch, Englisch, Polnisch mit Dt.&nbsp;Untertitel<br>Von D
	eutschland über Polen nach Israel: Eine persönliche Suche nach der Gegenwa
	rt der Shoah in unserem Bewusstsein und in unserer heutigen Gesellschaft.<
	br>Nach zehn Jahren in Deutschland, wo er „die schöne Sprache des ehemalig
	en Erzfeindes“ erwarb, kehrt der Filmemacher zurück nach Haifa und lässt s
	eine Zeit zwischen Rhein und Neiße Revue passieren, schaut aber auch mit v
	erändertem Blick auf seine Heimat. Das Resultat ist eine komplexe Montage 
	von Bildern dieser Jahre: Gespräche, Landschaften und Gegenstände, gesucht
	 und gefunden in Deutschland, Polen und Israel. „Der Rhein fließt ins Mitt
	elmeer“ betreibt die Sisyphusarbeit einer Verortung zwischen Philo- und An
	tisemiten, Bemühten und Gleichgültigen, Erinnerern und Ausblendern. Kein B
	ild, kein Satz, der nicht mannigfaltige Assoziationen auslöste. Der Teufel
	 steckt im Detail – dafür öffnet dieser Film die Augen. Durch welche Traum
	ata lebt der Holocaust fort, den der Filmemacher, Sohn eines polnischen Üb
	erlebenden, in all den Jahren in Deutschland „nie, auch nicht für einen ei
	nzigen Tag“ vergessen konnte? Welche Mechanismen der Verdrängung wirken be
	i den Angehörigen der Täter, bei denen der Opfer? Wie ist die Wahrnehmung,
	 das Bewusstsein, die Erinnerung des Einzelnen geprägt durch seine Zugehör
	igkeit zu einer Nation, einer Religion oder politischen Gruppierung? Offer
	 Avnon gibt Antworten in fragmentarischer Form, und jede wirft weitere Fra
	gen auf. Die Suche nach jenem „Unheimlichen“, auf die er sich mit seinem F
	ilm begeben hat, ist längst nicht abgeschlossen. (Christoph Terhechte)<br>
	<br>Werkhaus e.V. und der Villa Merländer e.V. freuen sich über Spenden zu
	gunsten der Bildungsarbeit.<br><br>Weitere Informationen:<br><a href="http
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